Dienstag, 28. Februar 2012

Ab nach Queensland!

Unsere Woche in Hawks Nest ging wie im Fluge vorbei.  Und glücklich, wie wir immer sind, wurden wir einmal sogar von unseren netten Dauercamper-Nachbarn zum Grillen eingeladen (wir scheinen immer einen sehr ausgehungerten Eindruck zu machen). Ein anderes Mal wurden wir mit dem 4-Wheel-Drive mit zur anderen Seite des Strandes genommen, wo man eine ganz besonders gute Sicht auf die Bucht hatte:

Hawks Nest
Aber auch diese sehr entspannte und Strandbesuch-reiche Zeit musste zu Ende gehen und so ging es am Freitag weiter nach Old Bar. Dort gab es einen gut besuchten Kitespot, dem auch wir gleich Gesellschaft geleistet haben. Leider war das stachelrochenversäuchte Wasser extrem schlammig und am nächsten Morgen wurde Steffen von einer Ohrenentzündung geplagt, weshalb wir den Samstag eigentlich hauptsächlich im Wartezimmer eines humpelnden, schielenden und stotternden Arztes in Taree verbringen mussten.
Am Sonntag ging’s weiter nach Coffs Habour, wo jede Menge schöner Strände auf uns warteten – mal wieder! Nach Coffs Habour machten wir einen kleinen Abstecher (hauptsächlich zum Übernachten) in den schönen Ort Lennox Heads und fuhren am nächsten Morgen weiter nach Byron Bay. Byron Bay ist ein kleiner, aber sehr sehr belebter Ort, voll mit Backpackern. Nach einem kleinen Bummel durch viele kleine, teure Lädchen statteten wir dem Reisebüro einen kleinen Besuch ab um dort endlich unsere Trips nach Fraser Island und auf die Whitsundays zu buchen. Außerdem wurden wir noch mit zahlreichen anderen verführerischen Angeboten gelockt, bei denen wir uns jedoch noch nicht sicher sind, ob wir zuschlagen. Ein bisschen Zeit haben wir ja noch!
In Byron Bay verbrachten wir zwei entspannte Nächte am wunderschönen Wategos Beach. Das tolle war, dass wir mal nicht die einzigen waren, die dort am Abend zähneputzend zur öffentlichen Toilette pilgerten und anschließend in ihr improvisiertes Bettchen kletterten. Das war zur Abwechslung mal ganz angenehm und man fühlte sich nicht ganz so blöd dabei.

Steffen am Cape Byron, dem östlichsten Punkt des australischen Festlandes
Ausblick aufs Meer
Aber als am dritten Tag in Byron Bay ein Dauerregen einsetzte, war es vorbei mit dem entspannten Strandleben und wir machten uns auf Richtung Queensland. Unser Weg führte uns durch Tweed Heads, eine Stadt, dessen eine Hälfte in New South Wales und die andere in Queensland liegt. Somit ist Tweed Heads auch eine Stadt, in der es zwei verschiedene Uhrzeiten gibt, denn in Queensland ist es eine Stunde früher als in NSW. Was auch bedeutet, dass es in Queensland schon um 19:00 Uhr dunkel und um ca. 4:00 Uhr hell wird! Was wiederum bedeutet, dass wir jetzt schon um 21:00 Uhr ins Bett gehen, da wir kein Licht mehr haben und um ca. 6:00 von der Hitze im Auto geweckt werden und aufstehen müssen.
Da der Regen kein Ende nehmen wollte, beschlossen wir einfach schon weiter zu fahren. Surfers Paradise sah schon von weitem so nicht-paradiesisch aus, dass wir nur schnell an den Häuserschluchten vorbeifuhren und am Abend schon in Brisbane gelandet waren.
Erste Nacht in Queensland: Mücken fallen in Scharen über uns her, riesige Fledermäuse umkreisen unser Auto und Agakröten umzingeln die Fußwege – ok, das ist ein bisschen übertrieben, aber so kam es uns tatsächlich vor!
Den ersten Tag in Brisbane mussten wir größten Teils im Auto verbringen, da der Regen einfach nicht aufhören wollte. Am zweiten Tag wurde dann die obligatorische Stadtbesichtigung absolviert, wobei wir feststellen mussten, dass Brisbane nicht soooo interessant ist. Es gibt dort aber ein ganz nettes Naturkundemuseum, was zwar hauptsächlich für Kinder gemacht war, aber gerade deshalb natürlich wie geschaffen für faule, deutsche Backpacker!
Nach zwei Nächten in Brisbane ging es dann weite nach Caloundra an der Sunshine Coast und tatsächlich: Das Wetter zeigte sich hier mal wieder von seiner guten Seite! 
Von hieraus haben wir auch gestern unseren Ausflug zum Australia Zoo gemacht. Der hohe Preis hat natürlich auch unsere Erwartungen in die Höhe schießen lassen, wodurch eine leichte Enttäuschung eigentlich kaum zu umgehen war. Vor allem was die Krokodilshow anging, hätten wir ein bisschen mehr erwartet. Trotzdem war es ein sehr schöner und anstrengender Tag und das Koala- und das Kangaroo-Gehege haben uns nach der sehr kurzen und krokodilarmen Show wieder aufgemuntert!

Cheese!
Kroko-Show
hier nur eine kleine Auswahl der 50000 Koala-Fotos...
ich mit einem Wallaby
Baby-Kangaroo
Übermorgen können wir auf einem Campingplatz in Noosa einchecken. Dort bleiben wir eine Woche und hoffen auf Wind, denn in Noosa soll es ein paar gute Anfänger-Spots geben (wenn diese Information stimmt). Also Daumen gedrückt!

Dienstag, 14. Februar 2012

Sydney 2.0

Die restlichen Tage in Sydney waren mal regnerisch, mal sonnig. Also sind wir mal nur ins Café oder einkaufen gegangen – oder gar zuhause geblieben und mal haben wir weitere Ecken Sydneys erkundet. Am letzten Sonntag zum Beispiel sind wir mit der Fähre nach Manly gefahren. Da es Wochenende war und wir auch noch super Wetter hatten, war es aber dementsprechend voll in Manly, auf der Fähre und am Strand:


Trotzdem war es ein netter Ausflug, vor allem wegen der schönen Fährfahrt und den sich daraus ergebenden Blickwinkeln!



Auch wenn es ein bisschen weh tat, am Donnerstag mussten wir - nach einem nettem Abschied von unseren liebenswerten Mitbewohnern - dann doch noch mal aus unserer Wohnung ausziehen, denn wir hatten schon bereits vor Wochen eine Nacht in einer Pension in Newcastle gemietet, wo wir meinen Geburtstag verbringen wollten.
An meinem Geburtstag wurde ich natürlich mit einem leckeren Frühstück geweckt. Dann allerdings mussten die letzten Sachen gepackt werden und es ging los Richtung Newcastle. Leider waren wir am Ende fast drei Stunden unterwegs, denn es hat unendlich lange gedauert durch Sydney hindurch zu kommen. In Newcastle angekommen konnten wir gleich in unser schönes Zimmer und dann ab in den Pool. Am Abend sind wir dann nach einer kleinen Odyssee im Hafen von Newcastle gelandet und haben uns dort die Bäuche vollgeschlagen. Statt Miesmuscheln gab’s am Ende zwar nur Pizza, diese war jedoch besonders lecker und teuer und vor allem die Lokation war lohnenswert, denn wir saßen direkt am Fenstern und konnten auf Newcastles Hafen schauen.

BlueWaterPizza

Nach einer Nacht mit richtiger Bettwäsche (ja, das hatten wir seit 3 Monaten nicht mehr!) ging’s dann noch ein kleines bisschen weiter mit Geburtstagsüberraschungen, denn wir hatten ja Bed & Breakfast gebucht und so gab es für Steffen ein deftiges englisches Frühstück und für mich einen riesigen Berg Pancakes mit Mascarpone und Erdbeeren!
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für all die lieben Anrufe, E-Mails und sonstigen Glückwünsche! Ich habe mich total gefreut. Da ist man so weit weg und trotzdem merkt man, dass alle an einen denken -was für ein schönes Erlebnis!
Momentan sind wir auf einem Campingplatz in Hawks Nest, einem kleinen Ort am Port Stephens. Hier ist es sehr ruhig und entspannt. Der Strand ist wunderschön, nur im Wasser muss man immer den riesigen Wellen trotzen, was Steffen natürlich super findet  Kiter haben wir hier leider noch nicht gefunden und der Wind hat sich auch lange nicht mehr sehen lassen… Gestern haben wir zum ersten Mal einen Hai-Alarm erlebt! War aber ein Fehlalarm und wir haben leider keinen Hai zu Gesicht bekommen - dafür aber schon des Öfteren Delfine! Wir scheinen jedoch die einzigen zu sein, die das hier noch interessiert, ist wohl nichts Besonderes mehr.
In Hawks Nest bleiben wir jetzt noch bis Freitag und dann geht es weiter die Küste hoch und natürlich steht dann auch einmal wieder Free-Camping auf dem Plan. Wir wollen uns ja nicht zu sehr an den Luxus einer warmen Dusche gewöhnen ;)

Sonntag, 29. Januar 2012

Sydney 1.0

Jetzt sind wir schon eine Woche und Sydney und haben gestern erst die obligatorische Sightseeing-Tour abgehakt. Vorher hatten wir das Opernhaus nur einmal kurz beim Überfahren der Habour Bridge erspäht. Gestern wurde es dann mal richtig angeschaut und von allen Seiten abgelichtet!

Opera House
Harbour Bridge
Sydneys Wolkenkratzer


Die armen Kangaroos...
Leider hatten wir die letzte Woche recht viel Regen, wodurch unsere City-Erkundungstouren meist sehr ungemütlich wurden und wir beide schnell die Lust verloren haben. Nächste Woche soll es aber besser werden und immerhin können wir froh sein, dass wir eine Wohnung haben, in die wir uns bei doofem Wetter zurückziehen können! Nach einem Monat Free-Camping tut es echt gut, mal wieder mehr als ein Auto Dach über dem Kopf zu haben.
Trotz allem Regen sind wir schon durch The Rocks (ein besonders altes Viertel Sydney) geschlendert, haben am Hay Market Obst und Gemüse erworben, sind durch Chinatown spaziert und haben Bondi Beach besichtigt - wenn man allerdings die Strände am Jervis Bay gewohnt ist beeindrucken einen Syndeys Strände relativ wenig ;) Nichtsdestotrotz ist Bondi ein nettes Viertel mit vielen kleinen Cafés und guten Restaurants.
Über die öffentlichen Verkehrsmittel kann man sich auch wirklich nicht beschweren, nur ein bisschen teuer ist so eine Wochenkarte schon.
Unsere Wohnung liegt total zentral, direkt gegenüber von der Uni. Sie ist hell und sauber und unsere beiden taiwanischen Mitbewohner mögen wir auch sehr gerne :) Es ist manchmal ein bisschen komisch, dass Steffen und ich die einzigen Nicht-Asiaten im ganzen Studentenwohnheim (und das ist nicht gerade klein!) sind :D und wir werden schon des öfteren etwas verwundert angeschaut, wenn wir durchs Treppenhaus laufen...
Was besonders toll daran ist, eine Wohnung zu haben, sind Toaster, Backofen und Kühlschrank! Jetzt gibt es endlich nicht mehr ungetoastetes Toastbrot zum Frühstück sondern getoastetes Toast oder gar Joghurt oder selbst gebackene Brötchen oder Pfannkuchen... Außerdem ein Kaffee mit ECHTER Milch! Und mal ein Frühstücksei... So dauert der Start in den Tag zwar ein bisschen länger, ist aber auch um Längen besser :)


Wir freuen uns noch auf eine weitere Woche Sydney und vor allem auf eine weitere Woche in unserer Wohnung!
Demnächst würde ich mir gerne noch Sydneys Fischmarkt anschauen, Steffen ist zwar noch nicht so begeistert, aber da muss er wohl durch ;)

Sonntag, 15. Januar 2012

Jervis Bay

Die letzten paar Tage haben wir am Jervis Bay verbracht. Dort ist es so atemberaubend schön, dass es einfach nicht reicht nur einmal dort gleich neben einem der vielen wunderschönen Stränden zu schlafen. Eigentlich gibt es dort zwar keine Free Camps, das Übernachten in den Reserves wird aber toleriert. An unserem ersten Abend hatten wir bereits die Gelegenheit, Bekanntschaft mit den einheimischen Delfinen zu machen!! Die kann man im Jervis Bay fast täglich beobachten. Einfach tolle und faszinierende Tiere! Außerdem gibt es in dieser Gegend das klarste und erfrischendste Meerwasser, in dem wir je gebadet haben. Am besten haben uns die kleinen Buchten gefallen, gesäumt von Felsen und Eukalyptuswäldchen.   

Greenfields Beach
einer unserer Schlafplätze...
... und die Aussicht von der dazugehörigen Aussichtsplattform!
Blenheim Beach

Wenn man früh genug aufsteht, kann man die Möwen bei der Morgengymnastik beobachten!
 Am zweiten Abend sind wir auf vier Kölner getroffen, mit denen wir ein paar nette Abende verbracht haben, samt Nachtbaden und leckerem gemeinsamen Essen. Das schöne wenn man zusammen kocht, ist nicht nur, dass man sehr viel mehr Möglichkeiten hat, sondern, dass es auch jede Menge neue Ideen und Inspirationen gibt. Mango im grünen Salat schmeckt wirklich köstlich… und es war auch eine feine Sache, sich zu sechst ein großes Rinderfiletstück zu kaufen und es von einem, der es kann, grillen zu lassen J. Außerdem genießen wir es, nach dem Aufstehen ins kühle Nass zu springen und ein paar Züge zu schwimmen.

In den letzten Tagen mussten wir uns dann auch ein paar Gedanken machen, wie und vor allem wo wir unsere Zeit in Sydney verbringen. Campingplätze sind meist sehr weit außerhalb und momentan extrem teuer. Backpacker Hostels liegen zwar häufig zentral, sind aber noch viel teurer (für EINE Woche in einem Doppelzimmer hätten wir an die 600$ zahlen müssen)! Also haben wir unsere neuen Bekannten gefragt, wo man in Sydney, d.h. in Bondi gut parken kann, denn schließlich hatten wir in Melbourne auch eine Woche auf der Straße überlebt. Wir bekamen nicht nur dafür jede Menge Tipps, sonder vor allem den kleinen Hinweis, dass man in Sydney auch das Glück haben könnte ein Apartment  für einen kurzen Zeitraum zu finden.  Da haben wir nicht lange gezögert und sogleich im Internet nach Annoncen gesucht – und wir hatten Glück! Unsere Vermieterin ist für drei Wochen in Übersee (wir vermuten, dass sie ihre Familie in Singapur besucht). Für die Woche möchte sie 250$, was im Gegensatz zu deutschen Wohnungspreisen zwar sehr teuer erscheinen mag, verglichen mit den Hostelpreisen jedoch ein Witz ist. Also ziehen wir für zwei Wochen in ihr WG-Zimmer ein, haben unser eigenes Bad und hoffen jetzt darauf, dass unsere zwei zukünftigen Mitbewohner ordentliche Leute sind ;) Die Wohnung ist in einem der Eastern Suburbs (Kensigton) und somit auch recht nahe am Meer. Außerdem liegt sie zentral und wir kommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt.
Jetzt zählen wir die Tage (wir ziehen am 23.01. ein) und hoffen darauf, dass es keine bösen Überraschungen gibt.
Heute machen wir uns schon auf Richtung Sydney, denn Wind ist angesagt und am Botany Bay soll es einige Kitespots und eine wunderschöne Landschaft geben.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Weihnachten und Silvester (und Canberra) nochmal aus Saskias Sicht:

http://meine-kleine-weltreise.blogspot.com/

Canberra oder die Stadt, in der der Hund begraben liegt

Wie schon im vorherigen Post erwähnt, haben wir erstmal Free Camps genutzt und solange man genug Strandduschen findet, ist das auch überhaupt kein Problem ;)












Abends warten, bis der Reis kocht nervt...

...deswegen essen wir jetzt lieber Käse!
Nur als irgendwann das Wetter ungemütlich wurde, hat's nicht mehr so viel Spaß gemacht. Also entschlossen wir, die Möglichkeit zu nutzen und nach Canberra zu fahren. Dort kamen wir um einen richtigen Campingplatzt natürlich nicht herum und so durften uns für teuer Geld auf eine kahle Wiese stellen und schimmelige Sanitäranlagen nutzen.
Um diesem Ort zu entgehen, haben wir uns sofort aufgemacht zu unserer Stadtbesichtigung. Was wir erwartet hatten: Naja, Canberra ist Australiens Hauptstadt, also... eine belebte und rummelige Großstadt. Was wir vorgefunden haben: Eine olle Einkaufstraße mit langweiligen Läden, einer traurig anmutenden Mini-Rollschuhbahn und ein Shopping-Center. Wow. In Canberra ist weniger los als in Geesthacht!
Die Geschäfte schließen um 5, die Busse fahren außerhalb der Rush Hour nur stündlich - wenn überhaupt, denn an den zwei Tagen, an denen wir in Canberra waren, ist zwei mal unser Bus ausgefallen! Von Tram und Metro keine Spur.

auf der Rollschuhbahn war immer der Bär los!
Canberras belebte Innenstadt
Canberra ist also stinklangweilig. Am zweiten Tag unseres Aufenthalts waren wir im National Museum of Australia. Das war auch ganz nett, nur riesig und vom Aufbau sehr verwirrend. Wahrscheinlich müsste man sich damit etwas länger auseinandersetzen. Dann wurde noch ein Blick auf die Regierungsgebäude und den Capital Hill geworfen. Nichts Beeindruckendes. Auch optisch hat Canberra weniger zu bieten, einen künstlichen See und viele Parks aber alles wirkt sehr leer und ausgestorben.

Canberras künstlicher See, rechts im Hintergrund die Fahne auf dem Capital Hill, davor das National Australian Museum
Das ist bestimmt ein sehr subjektiver Eindruck von Canberra und wir haben das Beste vermutlich einfach nicht gesehen u.s.w., aber uns hat dort nichts gehalten.
Deswegen sind wir zurück an die Küste, sitzen gerade in Nowra in der Bücherei und werden gleich an den Strand fahren und dort grillen. Das klingt in unseren Ohren viel besser ;)
Wir freuen uns schon auf Sydney, die Blue Mountains und auf unseren bereits gebuchten Aufenthalt bei Hawks Nest, wo hoffentlich ein wunderschöner Kite-Spot auf uns wartet. Dann muss nur noch der Wind mitspielen :)